Bafög-Reform im Bundestag beschlossen

Gute Nachrichten für Studierende

Der Bundestag hat eine der größten BAföG-Reformen in der Geschichte der Bundesrepublik beschlossen. Rund 1,3 Milliarden Euro wird der Bund in den kommenden Jahren ausgeben, um Auszubildende und Studierende in finanziell zu unterstützen. „Das ist gut angelegtes Geld. Damit verbessern wir die Chancengleichheit in Bildung und Ausbildung, denn für unseren zukünftigen Wohlstand brauchen wir möglichst viele Menschen mit bester Ausbildung. Das ist Zukunfts-politik für Deutschland“, so CDU-MdB Karsten Möring. Der BAföG-Höchstsatz steigt um 17 Prozent von heute 735 Euro bis auf 861 Euro im Jahr 2020. Die Einkommensfreibeträge werden um insgesamt über 16 Prozent angehoben. Damit kommen zahlreiche Familien mit mittleren Einkommen in den Genuss der Förderung, die bislang knapp über der Fördergrenze lagen. Außerdem wird der Wohnzuschlag überproportional um 30 Prozent angehoben, um Studierende bei der schwierigen Wohnungssituation in Hochschulstädten wie Köln zu helfen. „Zusätzlich zu den BAföG-Verbesserungen soll im neuen sozialen Wohnungsbau-programm mehr Wohnraum für Studierende geschaffen und so eine Entlastung bei der Wohnungssituation erreicht werden. Das haben wir in einem Antrag beschlossen“, so MdB Möring.

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